Die Stadtgeschichte von Oppenau ein Luftkorort im Schwarzwald

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Aus zwei Siedlungen ist Oppenau entstanden. Hierzu gibt es eine Stadtgeschichte über Oppenau.

 

Oppenau Stadttor

Das Stadttor von Oppenau im Schwarzwald

Im offenen Talbecken der Rench hatte sich im 12. und 13. Jahrhundert um die Gerichtsstätte und um die Kapelle die dörfliche Siedlung Noppenouwe gebildet.

Der Bischof von Straßburg gründete daneben am Anfang des 14. Jahrhunderts eine städtische Siedlung, die den Namen des Dorfes übernahm. Diese lag zu Füßen der vom Kloster Allerheiligen erbauten Friedburg, am Ausgang des Lierbachtales.

Die wirtschaftliche Ursache der Stadtgründung war der Straßenverkehr über den Kniebispass; denn unmittelbar hinter der Stadt beginnt die Oppenauer Steige, welche die kürzeste Verbindung zwischen Straßburg und Stuttgart ist. In Oppenau mußte Vorspann genommen werden. Es entstanden mehrere Herbergen und Gastwirtschaften und Handelsleute ließen sich nieder.

Das Wappen von Oppenau symbolisiert bei dieser Stadtgeschichte von Oppenau die mittelalterliche Stadt,

 

wappen von oppenau

Das Wappen von Oppenau im Schwarzwald

deren Kennzeichen die Wehranlage ist. Das Wappen zeigt in Silber auf rotem Sockel eine Burg mit zwei spitz bedachten beknauften Zinnentürmen und einem niedrigen, giebelartigen Mittelturm. Er hat eine offene Tür und ein offenes Fenster, beiderseits und unten umschlossen von einer runden, nach außen umgeklappten roten Zinnenmauer.

Es ist eine Rekonstruktion des ältesten bekannten Oppenauer Siegels, das von 1425 bis 1454 auf Urkunden zu finden ist. Oppenaus Stadtfarben sind Rot und Weiß, was an die bis 1803 dauernde bischöflich-straßburgische Herrschaft erinnert. Während der württembergischen Pfandherrschaft im 17. Jahrhundert wurde noch Gelb hinzugefügt.

1615 brannte die Stadt Oppenau vollständig nieder. Hierzu einige details im überblick bei der Stadtgeschichte von Oppenau.

 

und wurde nach dem Plan des württembergischen Baumeisters Heinrich Schickhardt – die Herrschaft war 1592-1664 an den Herzog von Württemberg verpfändet – wieder aufgebaut. Die Häuser stehen nach schwäbischer Art mit Giebelfront an der Straße.

Von den beiden Stadttoren steht noch das obere (Lierbacher) Tor, das Namen und Wappen des Bischofs von Rohan trägt und 1782 im Zuge der Stadterweiterung um 50 m hinausgerückt wurde.

Zum 1.7.1974 erfolgte im Zuge der Gemeindereform die freiwillige Eingliederung der früheren Kirchspielgemeinden Ibach, Lierbach, Maisach und Ramsbach in die Stadt Oppenau.

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